50 Jahre Klabunde….

Die Bäckerei und Konditorei Klabunde feiert dieses Jahr ihr 50jähriges Firmenjubiläum. Hier berichten wir über die gesamte Firmengeschichte.
Ab Februar 2018  finden Sie hier und in unserer Firmenzeitung (“Klabbi BackNews”) jeden Monat einen Berichte über die Jahre von 1968 bis 2018.


Bericht  Februar:
Gründungsjahr 1968 ….
Melsungen: Im November 1968 gründete Konditormeister Albert Klabunde mit seiner Ehefrau Marion Klabunde das Café Klabunde mit eigener Konditorei in der Fritzlarer Str. 11 in Melsungen. Zuvor gab es dort das Café Reichskanzler, in welchem Albert Klabunde von 1955 bis 1958 seine Konditorlehre absolvierte. Das Café Klabunde besaß 65 Sitzplätze. Die Backstube grenzte direkt an das Café und war mit nur 12 qm unvorstellbar klein.

Im Bild rechts außen (mit Brille) Firmengründer Albert Klabunde

Zwischen 1958 und 1968 arbeitete Albert Klabunde in verschiedenen Konditoreien (Gießen, Marburg, Dortmund, Göttingen und Bad Orb) um seine Kenntnisse stetig zu erweitern. Ehefrau Marion hatte Verkäuferin in der Lederwaren–Branche gelernt (Reinemund, Melsungen) und  volontierte zur Vorbereitung auf die Selbständigkeit im Café Nenninger in Kassel.

Der Start 1968 wurde mit nur einem Lehrling in der Backstube, einer Serviererin und einer Küchenfrau gewagt. Frau Klabunde war es dann, die dem Café ein Gesicht und Charakter verlieh. Mit sehr guten Konditoreiwaren, kleinen Mittagsgerichten, leckeren Kaffee und einem sehr guten Serviceteam brachte sie das Café in Schwung.

Die Geschäfte liefen gut und die Gäste waren stets zufrieden. Schnell musste man das Team verstärken und zusätzlich halfen an den umsatzstarken Wochenenden gute Freunde und Bekannte. Das Gesamte Klabunde-Team zählte jetzt 12 Mitarbeiter. An den Wochenenden verkaufte man ca. 30 verschiedene Torten. Die Klassiker waren Trüffeltorten, Herrentorte, Makronentorte und Frankfurter Kranz. Bei den Sahnetorten war die Käse-Sahne, Nußsahne und Schokoladensahne die beliebtesten Sorten. Eine andere Spezialität waren gebackene, mit Vanillepudding gefüllte und mit Schokolade überzogene Mohrenköpfe. Last but not least: Sahnebrezeln aus Brandteig gefüllt mit Konfitüre und Sahne, ein wahrer Hochgenuss….

Aufgrund einer schweren Rücken-OP bei Konditormeister Albert Klabunde, mit einer sich anschließenden halbjährlichen Berufsunfähigkeit, musste das Café 1976 aufgegeben werden. 1977 ging es dann aber doch weiter…

…Fortsetzung im März`18